21. Januar irgendwann nachmittags, Ankunft am Flughafen Bangkok.
Meine Ohren sind dicht und ich fühle mich als Teil der taubstummen DJs (1Live) aber das macht nichts, denn endlich beginnt unsere Abenteuerreise. An der Ankunftshalle winkt unser Thailand-Guide mit einem Shoestring-Schild. Wir sind wirklich angekommen!
In drei klimatisierten Bussen geht es los, hinein in die brütende und schwüle Hitze Bangkoks. Während der Fahrt zur Unterkunft verklickert uns der Guide den ein oder anderen Hinweis. In etwa frei übersetzt “Ihr seid am neuen Flughafen Bangkoks gelandet. Der Architekt ist aus Deutschland.” “Jungs, geht nicht mit jeder schönen Lady einen trinken. Es könnte eine Professionelle sein.” “Amüsiert euch heute abend, aber denkt daran, wir treffen uns morgen früh um 6:00 Uhr zur Fahrradtour. Sonnencreme nicht vergessen.” “Ein Tipp von 20 Baht auf dem Hotel-Kopfkissen ist ok“.
Mehr habe ich nicht verstanden. Vielleicht habe ich auch nicht zugehört, denn wegen der vielen ungewohnten Szenerien konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich eher nach links, rechts oder geradeaus schauen soll. Tempel hier, mit Menschen überfüllte Pick-ups dort, riesige Hochhaus-Baustellen auf der einen, gigantische Werbeplakate auf der anderen Seite.
Wäre ich doch ein Chamäleon!
Während die Straßen immer enger und immer voller werden, wird es um uns herum immer bunter. Für das westeuropäische Auge sind Bangkoks Straßen wirklich ein Fitnesstest.
Dann biegen wir um eine Ecke und jetzt besteht kein Zweifel mehr, wir sind in der berühmt-berüchtigten Khao San Road eingetroffen.
Unsere Busse schleichen und quetschen sich langsam durch die Melange aus Touris, Souvenir-Verkäufern und hupenden Tuk-Tuks.
Wir halten an der Buddy Lodge. Unsere Unterkunft für die kommenden zwei Nächte. Auf dem Bild oben sieht man das Buddy Lodge Schild rechts oben. Keine Backpacker-Absteige, wie ich es erwartet habe (und womit ich ebenfalls zufrieden gewesen wäre), sondern ein anständiges Hotel mit sauberen Zimmern, einem schönen Pool auf dem Dach und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, wie wir am nächsten Morgen feststellten.
Backpacking hat für Shoestring im Übrigen eher eine logistische Bedeutung. Wer hat schon mal versucht 9 Samsonite-Koffer und 9 Passagiere in einen Kleinbus zu stopfen? ;)
Jetzt aber erst mal rauf ins Zimmer, duschen und weiter geht’s…
Montag, 4. Februar 2008
Sawat dee kha Thailand!
Labels: Bangkok, Shoestring-Reisen, Thailand
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