Freitag, 23. November 2007

Altar in Kamakura


Das ist das Titelbild dieses Blogs. Aufgenommen habe ich es im Frühjahr 2000 in Kamakura in Japan. Es ist ein Altar. Menschen berühren die Köpfe der Figuren und wünschen sich etwas. Genau diesen Moment habe ich auf diesem Foto festgehalten.

Kamakura liegt südlich von Tokio und ist ein Touristenmagnet. Warum? Weil es hier eine Vielzahl von Tempeln und Schreinen in schönen Gärten und Wäldern gibt, weil ein traditioneller Rikschafaher in der Innenstadt nichts ungewöhnliches ist, weil man in den Wäldern sehr schöne Wandertouren machen kann, weil es einen sehr beliebten Strand hat und... und das ist der Grund weshalb ich in erster Linie dorthin gefahren bin... weil es dort eine riesige Buddhastatue, die zweitgrößte Japans gibt. Der bronzene 13 Meter hohe Daibutsu im Kotokuin Tempel.


Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Statue war übersprünglich in einer großen Tempelhalle. Im 15. Jahrhundert wurde diese Halle von einer mächtigen Tsunamiwelle erfasst und weggespült, seitdem steht der Daibutsu frei. Für ein paar Yen kann man die Statue von innen besichtigen. Leider war damals die Idee zu "1000 x berührt" noch lange nicht in meinem Kopf. Bestimmt gibt es nämlich im Inneren der Statue Bereiche, die oft, wahrscheinlich heimlich, berührt werden. Das ist das Bild das ich innen gemacht habe:

Und abschließend noch ein paar weiter Bilder von Kamakura:

Links: Hochzeitspaar in traditioneller Hochzeitskleidung vor dem Hachimangu Schrein
Rechts: Koi in den Parkanlagen des Hachimangu Schreins


Links: Rikschafahrer in Kamakura
Rechts: Graffiti am Strand von Kamakura

Samstag, 10. November 2007

Handlauf im Duisburger Landschaftspark


Der Handlauf beinhaltet schon in seinem Namen, dass man ihn mit der Hand berührt, die Hand darüber läuft.

Dieser Handlauf hier auf dem Bild ist im Duisburger Landschaftspark aufgenommen. Der Landschaftspark ist eine Station der Route der Industriekultur und somit ein Relikt aus den Zeiten, in denen es in diesem Stadtteil Duisburgs (Meiderich) im wahrsten Sinne des Wortes heiß her ging.

Heute sind die riesigen Stahlmonster in einen Dornröschenschlaf gefallen, umrankt mit kontrolliert wild wuchernder Natur. Rauhe, rostige Hüllen, wo die Zeit ihre Spuren hinterläßt und glatte, abgewetzte Oberflächen, wo Malocher und unzählige Touristen in schwindelnden Höhen Halt an den Handläufen suchten. An der obersten Aussichtsplattform steht man im stillgelegten Hochofen 70m über dem westlichen Ruhrgebiet und hat meistens eine tolle Aussicht.

Hier noch ein paar Fotos vom Landschaftspark:

Wer mehr über Freizeitaktivitäten im Ruhrgebiet erfahren möchte, sollte mal mein Blog "Ruhrgebiet für lau" besuchen.